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Projektarchiv

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Bloß keine Schulden? – Geschlechterdifferenzen in der GrĂŒndungsfinanzierung

Finanzierung: IfAF – Institut fĂŒr angewandte Forschung Berlin e.V.
Dauer: September 2010 bis Dezember 2011
Mitarbeiter_innen: Ingrid Biermann, Lena SchĂŒrmann, Susan Ulbricht, Heinz Zipprian
Projektleitung: Prof. Dr. Claudia Gather
Wissenschaftlicher Kooperationspartner: Heiner Brockmann, Beuth Hochschule fĂŒr Technik Berlin


KMUT – Internationales IT-gestĂŒtztes Projekt- und Wissensmanagement im multikulturellen Umfeld, Interkulturelle Kompetenzen fĂŒr KMU

Finanzierung: Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung
Dauer: Juli 2010 bis Juni 2013
Projektmitarbeit: 2 wiss. MA und 3 stud. MA
Projektleitung: Prof. Dr. Frank Habermann
Zusammenarbeit: TH Wildau


ZIZ: Entwicklung eines Analysetools zur Erfassung der Wertorientierung von KMU und Ableitung von Empfehlungen fĂŒr die Personalarbeit

Finanzierung: ZiZ GmbH Berlin im Rahmen des Projektes Job Motion
Dauer: 6 Monate
Mitarbeiter: 2 stud. MAinnen
Veröffentlichungen: als Abschlussbericht und als Beratungsbogen im Rahmen des Praxistools


COFIFAM: InterdisziplinĂ€re Projekt zum strategischen und operativen Controlling und Finanzmanagement mittlerer und großer Familienunternehmen

Forschungssemester an der HWR
Finanzierung: Unternehmen
Dauer: 1 Jahr
Mitarbeiter: 1 wiss MA, 1 stud. MA
Zusammenarbeit: UniversitÀt Linz
Veröffentlichungen: PrÀsentation der Ergebnisse im Rahmen des G-Forum (double blind-review)
Veröffentlichung u.a. in der FiM


DEMOGEN: BMWi-Projekt zum Thema Unternehmensnachfolge im demographischen Wandel

Finanzierung: BMWi
Dauer: 1 Jahr
Mitarbeiter: 1 wiss MA, 1 stud. MA
Zusammenarbeit: in Kooperation mit dem Institut fĂŒr Mittelstandsforschung in Bonn, der UniversitĂ€t Siegen und dem Institut fĂŒr Handwerksforschung in Göppingen
EMF-Instituts-Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Susanne Meyer
Veröffentlichungen als Monographie in 2011


EVA: Wissenschaftliche Evaluation eines betriebswirtschaftlichen Weiterbildungsangebots der Landesbank Berlin fĂŒr die Gewerbekundenbetreuer

Finanzierung: Unternehmen
Dauer: 1 Jahr
Mitarbeiter: 1 wiss MA, 1 stud. MA
Zusammenarbeit: Landesbank Berlin


IMMOFAM: Empirische Erhebung ĂŒber das Immobilienmanagement in KMU

Finanzierung: Unternehmen
Dauer: 6 Monate
Mitarbeiter: 1 wiss MA, 1 stud. MA
Zusammenarbeit: FAMOS Immobilien GmbH
Veröffentlichungen: PrÀsentation der Ergebnisse im Rahmen des G-Forum (double blind-review)
Veröffentlichung u.a. im BiB


Evaluation der Erfolgsfaktoren und Hemmnisse fĂŒr das ZusammenfĂŒhren von Übergebern und Nachfolgern

Zusammen mit der RambĂžll Management Consulting GmbH und Prof. Dr. Wallau von der Fachhochschule der Wirtschaft Paderborn/Bielefeld hat Prof. Dr. Felden vom EMF-Institut der HWR-Berlin eine Projektausschreibung des Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Technologie zur Evaluation der Unternehmensnachfolgebörse ‘nexxt-change‘ gewonnen.
Siehe: www.nexxt-change.org

Zwar nutzen viele Unternehmer bevorzugt das persönliche Netzwerk fĂŒr eine Nachfolgesuche, verfĂŒgen aber oft nicht ĂŒber Netzwerke, KapazitĂ€ten und Wissen, um den Weg zur Unternehmensnachfolge professionell zu gestalten. An diesem Punkt setzen Internetinitiativen an, die Unternehmen zu den verschiedenen Phasen des Übergabeprozesses Informationen und teilweise auch Kontaktdaten von Beratern zur VerfĂŒgung stellen. Den Kern dieser Initiativen stellen oftmals online betriebenen Unternehmensnachfolgebörsen dar.

Die Börse „nexxt-change“ wurde von der KfW Bankengruppe in Zusammenarbeit mit dem BMWi eingerichtet. Die Nutzung der nexxt-change Unternehmensbörse sowie die Inseratseinstellung sind kostenfrei und richten sich sowohl an Übernahmeinteressierte als auch an potentielle Übergeber. Die Börse wird durch ca. 800 Regionalpartner bundesweit gespeist. FĂŒr die Übergabetransaktion eines Unternehmens mit der Börse wurde ein Prozess mit sieben Schritten definiert, in denen die Regionalpartner eine wichtige Rolle bei der Plausibilierung und QualitĂ€tssicherung der Angebote und Nachfragen einnehmen sollen.

Bei dem Großteil der in nexxt-change eingestellten Inserate handelt es sich heute um Verkaufsangebote. Seit der GrĂŒndung im Jahr 2006 liegt die Zahl der angebotenen Unternehmen relativ konstant bei ungefĂ€hr 6.500, wĂ€hrend die Anzahl der Gesuche relativ stabil bei ungefĂ€hr 3.000 liegt. Seit 2009 liegt die Zahl der Vermittlungen relativ konstant bei ungefĂ€hr 1.050 pro Jahr. Die Anzahl der erfolgreichen Vermittlungen unterscheidet sich zunĂ€chst stark nach Regionen. WĂ€hrend hohe Vermittlungszahlen in bevölkerungsstarken alten BundeslĂ€ndern erreicht werden, ist die Vermittlungszahl in den neuen BundeslĂ€ndern geringer. Bei den erfolgreichen Vermittlungen sind Friseure, Gastronomie und weitere Dienstleistungen sowie Einzelhandel und Handwerk am hĂ€ufigsten vertreten.

Ziel der Evaluierung von „nexxt change“ ist es zunĂ€chst, die Zusammenarbeit mit den Regionalpartnern und weiteren GrĂŒndungsmultiplikatoren zu beleuchten und zu bewerten sowie die Nutzerfreundlichkeit des Internetangebots und die Ansprache von Zielgruppen zu untersuchen. Im Rahmen einer Wirkungsanalyse werden Effekte der Börse fĂŒr das Zusammenbringen von Übergebern und Unternehmensnachfolgern ermittelt. Daraus sollen abschließend Handlungsempfehlung zur Optimierung von „nexxt-change“ formuliert werden.


Datenbank „Deutsche WeltmarktfĂŒhrer“

Die Gruppe der mittelstĂ€ndischen Unternehmen, die auf ihren MĂ€rkten WeltmarktfĂŒhrer sind, wurde in dem Buch von H. Simon, „Die heimlichen Gewinner“ (Hidden Champions) zuerst beschrieben. Dieser Firmentyp fĂ€llt durch die klassischen Raster der Managementforschung: auf der einen Seite steht dort die große Gruppe der ĂŒberwiegend national tĂ€tigen kleinen und mittleren Unternehmen im Mittelpunkt (KMU-Forschung); auf der anderen Seite beschĂ€ftigt man sich mit großen multinationalen, börsennotierten Konzernen. Das Forschungsprojekt soll diese LĂŒcke schließen.

Basis der Arbeit ist eine umfassende eigenerstellte Datenbank mit ca. 1500 deutschen Unternehmen, davon ca. 1400 mittelstĂ€ndischen Unternehmen, die in ihren Marktsegmenten weltweit eine fĂŒhrende Position einnehmen. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden erfolgsbestimmende Faktoren in den beiden Bereichen „Managementmodell“ und „institutionelle Rahmenbedingungen“ in Form von großzahligen empirischen Analysen und Fallstudien untersucht.

Weitere Informationen unter:
www.deutscheweltmarktfuehrer.de


GrĂŒndungsmotivation und -erfolg hoch qualifizierter Frauen

Der Forschungsschwerpunkt in diesem empirischen Forschungsprojekt liegt auf im volkswirtschaftlichen Sinne erfolgreichen GrĂŒnderinnen. Ressourcentheoretische AnsĂ€tze legen nahe, dass diese GrĂŒndungen hĂ€ufiger aus der abhĂ€ngigen BeschĂ€ftigung heraus erfolgen und die GrĂŒnderinnen einschlĂ€gige Branchen- und FĂŒhrungserfahrung mitbringen, daher erfolgreicher sind als GrĂŒndungen aus der Arbeitslosigkeit. Die volkswirtschaftliche Bedeutung ergibt sich aus schnellerer Expansion, Schaffung von ArbeitsplĂ€tzen und höherer Überlebenswahrscheinlichkeit. Ziel des Projektes ist es, Faktoren zu analysieren, die Frauen in abhĂ€ngiger ErwerbstĂ€tigkeit zur GrĂŒndung bewegen und Maßnahmen zu entwickeln, mittels derer die GrĂŒndungsneigung hoch qualifizierter, abhĂ€ngig beschĂ€ftigter Frauen erhöht und unterstĂŒtzt werden kann. In diesem ersten Erhebungsschritt werden besonders erfolgreiche Frauenunternehmen identifiziert und deren GrĂŒndungsmotivation und -erfahrungen mit qualitativen Interviews erhoben. In einem zweiten Schritt werden multivariate Datenanalysen auf Grundlage des SOEP (Sozioökonomisches Panel) durchgefĂŒhrt, um die qualitativen Befunde zu prĂŒfen und zu erhĂ€rten.


InnovationswiderstĂ€nde fĂŒr KMU

Bei der Marktdurchsetzung von Innovationen werden KMU mit anderen Problemen konfrontiert, als sie sich z.B. fĂŒr etablierte Großunternehmen stellen. Es werden wesentliche InnovationswiderstĂ€nde aus der Literatur anhand von Fallstudien daraufhin ĂŒberprĂŒft, in welchem Maß sie fĂŒr kleinere Unternehmen von Bedeutung sind und welche ggf. zusĂ€tzlichen WiderstĂ€nde fĂŒr KMU bei der Innovationsdurchsetzung zu berĂŒcksichtigen sind.


Transferprozesse aus der Hochschule in KMU verbessern

Mit dem Projekt soll die Kommunikation zwischen der HWR Berlin und Berliner KMU intensiviert werden und gezielt Wissenstransfer ermöglicht werden.