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Soziale Geschäftsmodelle gewinnen sowohl als Non-Profit- als auch als For-Profit-Modelle zunehmend an Aufmerksamkeit. Die Europäische Kommission stellte fest, dass hinter einer von vier Unternehmensgründungen in Europa ein Sozialunternehmen steckt. Die Idee: Soziale Unternehmer schaffen den Spagat zwischen unternehmerischem Denken und sozialem Mehrwert, da sie mit ihrer Geschäftsidee nicht nur eine Gewinnmaximierung anstreben, sondern auch die Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Die Übergänge sind dabei sicher fließend. Gerade im Zuge der letzten Finanzkrise ist das Bewusstsein weiter gewachsen, dass unsere Gesellschaft Gründerinnen und Gründer mit Ideen braucht, die über den Tellerrand blicken und aktiv Lösungen auch für gesellschaftliche Probleme bieten. Hier setzt Social Entrepreneurship an.

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© Berliner Sparkasse 2015

Social Entrepreneure werden aktiv und gehen unternehmerische Wagnisse ein, anstatt darauf zu warten, dass sich gesellschaftliche Probleme oder Missstände von alleine auflösen. Damit knüpfen sie an das traditionelle Bild des ehrbaren Kaufmanns an, der sich neben seiner unternehmerischen eben auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein sollte.

Zu diesem Thema diskutierten Gründer von heute mit Gründern von morgen – Studierenden des Studiengangs Unternehmensgründung und -nachfolge und Business Administration – bereits zum 8. Mal im Bootshaus der Berliner Sparkasse am Wannsee.

Anika Tüngerthal, Gründerin der erdforscher UG sowie Benjamin Itter, einer der Gründer von Lebenskleidung, berichteten in zwei Impulsvorträgen über ihren eigenen Weg als Social Entrepreneure und gaben wertvolle Tipps für alle, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, ein social business zu gründen. Im Anschluss diskutierten die beiden Unternehmer zusammen mit Prof. Dr. Sven Ripsas vom EMF-Institut sowie Till Willebrand von der Berliner Sparkasse unter der Moderation von Dr. Christian Segal (Leiter des FirmenCenter Gründung und Nachfolge der Berliner Sparkasse) mit den Anwesenden zu Fragen der Finanzierung und zu den persönlichen Erfahrungen als social entrepreneur. Bei einem umfangreichen Buffet diskutierten die Teilnehmer noch lange weiter.

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